Sa. | 05.12.2026 | 20:00

mit Mamadoo Mehrnejad, Amir Reza Edalat
. Regie, Dramaturgie: Hossein Maleki

THE MONKEY: AN EXCLUDED BODY

Dokumentarische Performance über HIV und Stigmatisierung

 Tickets verfügbar

Eintritt 20 € VVK • 22 € AK / ermäßigt 16 € VVK • 18 € AK (je inkl. Gebühren)
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THE MONKEY: AN EXCLUDED BODY –  Regie, Dramaturgie: Hossein Maleki  (Foto: Ali Eraee)

Foto: Ali Eraee


Gastspiel

Ein iranischer Theaterstudent forscht zu Theater und gesellschaftlicher Ausgrenzung – bis seine HIV-Diagnose die Theorie zur persönlichen Realität macht.

Konfrontiert mit Zurückweisung und Isolation, selbst im akademischen Umfeld, versucht er, seine Erfahrungen gemeinsam mit einer Theatergruppe künstlerisch zu dokumentieren. Doch kurz vor der Premiere verschwindet er.

THE MONKEY: AN EXCLUDED BODY wird zu seiner Lebensgeschichte und zugleich seiner Masterarbeit, die er nie vollenden konnte. Das Stück untersucht, wie Gesellschaften Ausgrenzung hervorbringen – und wie Theater ausgegrenzten Menschen Sichtbarkeit und Würde zurückgeben kann.

Zweisprachig auf Deutsch und Persisch aufgeführt, lädt es dazu ein, Stigmatisierung, Erinnerung und Empathie über kulturelle Grenzen hinweg zu reflektieren.


mit Mamadoo Mehrnejad, Amir Reza Edalat

Regie, Dramaturgie: Hossein Maleki
Dauer: ca. 75 Minuten, keine Pause


Hossein Maleki

Hossein Maleki (Foto: Mahdi Hassani)
Hossein Maleki (Foto: Mahdi Hassani)

Hossein Maleki ist Dramatiker, Drehbuchautor und Theaterregisseur sowie Doktorand der Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.

Seit vielen Jahren ist er in der iranischen Theaterszene aktiv und gründete 2017 die Choke Theatre Group mit. Seine Stücke und Inszenierungen wurden an renommierten Bühnen im Iran gezeigt, darunter am Tehran City Theater.

Der Name Choke steht zugleich für Ersticken und Überleben und verweist auf die Auseinandersetzung der Gruppe mit Körpern unter Druck und ihrem Kampf um Atem, Ausdauer und Handlungsfähigkeit. Malekis Arbeiten beschäftigen sich mit Körper, Erinnerung, Ausgrenzung und aktuellen gesellschaftlichen Fragen und verbinden experimentelle Formen mit sozial und politisch engagierten Ansätzen.

Neben seiner künstlerischen Arbeit ist Maleki als Forscher und Übersetzer tätig. Er hat unter anderem theaterwissenschaftliche Bücher und theoretische Texte von Richard Schechner, Guillermo Gómez-Peña und Erika Fischer-Lichte ins Persische übertragen. Sein Forschungsinteresse gilt der Schnittstelle von Theater und zeitgenössischen Sozialwissenschaften, insbesondere der Frage, wie sich gesellschaftliches Leben im Alltag performativ gestaltet.

Auch in der freien Theaterszene Deutschlands ist Maleki aktiv. Zuletzt arbeitete er 2025 als Autor und dramaturgischer Mentor an Hedera, das im Theater im Depot Dortmund und am FWT Köln gezeigt wurde.


Gefördert vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste
und dem LWL-Fonds für Professionelle Künste.

 

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