Hüsch PUR

Hüsch PUR - Die Welt sieht bald wie London aus und andere Stammtischgespräche

Kneipengespräche des Alltagsphilosophen
von den Machern von "Kalèko PUR"

Ein Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 14.03.2020 untersagt bis auf weiteres die Durchführung von Veranstaltungen. Zunächst sind alle Vorstellungen bis zum 19.04.2020 abgesagt

Für Hüsch PUR haben wir u.g. Ersatztermine organisiert. 
Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit für den jeweiligen Ersatztermin; eine Umbuchung auf einen anderen Termin ist leider nicht möglich.

Auch wenn wir es sehr hoffen, können wir derzeit nicht absehen, ob die Ersatztermine tatsächlich stattfinden können. 
Sie haben daher ab sofort die Möglichkeit, bereits gekaufte Karten bis zum Datum des Ersatztermins zurückzugeben.

Online-Käufer wenden sich bitte zur Erstattung direkt über das Kontaktformular an eventim. Vor Ort gekaufte Karten können bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgebenen werden. 

Gleichzeitig sind unsere Künstler und wir als als kleines Theater sehr auf die Einnahmen aus den Ticketverkäufen angewiesen. Daher möchten wir Sie sehr darum bitten, uns in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten auf eine Ticketrückgabe zu verzichten.  

Wir werden Sie in jedem Fall informieren, ob die Ersatztermine stattfinden können. Bitte beachten Sie, dass bei einer Absage keine automatische Rückzahlung erfolgt - Sie können diese aber bis zum Datum des Ersatztermins selbst veranlassen. 

Wir haben volles Verständnis für die aktuellen Maßnahmen, die uns als Kunst- und Kulturschaffende in besonderem Ausmaß treffen. Aus Solidarität gegenüber allen Menschen, die durch eine größere Verbreitung des Virus ein höheres Ansteckungsrisiko haben, stehen wir hinter der Entscheidung.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns schon darauf, wieder für Sie zu spielen, sobald sich die Lage normalisiert!


keine Tickets verfügbar Fr. 13.03.2020 um 20 Uhr (Premiere) - abgesagt
Ersatztermin: 05.06.2020 um 18 Uhr

keine Tickets verfügbar Sa. 14.03.2020 um 20 Uhr - abgesagt
Ersatztermin: 05.06.2020 um 20 Uhr

keine Tickets verfügbar Fr. 03.04.2020 um 20 Uhr - abgesagt
Tickets verfügbar Ersatztermin 26.06.2020 um 20 Uhr >> Tickets

keine Tickets verfügbar Sa. 04.04.2020 um 20 Uhr - abgesagt
Tickets verfügbar Ersatztermin 27.06.2020 um 20 Uhr >> Tickets

Bitte beachten Sie die Hinweise für Ihren Besuch >>

Stückinformation

In launigen Kneipengesprächen lassen Anette Fritzen, Dagmar Kaup und Tönne Drees den spöttischen Scharfsinn und feinsinnigen Wortwitz Hanns Dieter Hüschs wiederaufleben.

Als Philosoph des Alltags – als Mahner, Tröster und Träumer, Prediger und Zweifler hat Hüsch den Menschen auch heute noch viel zu sagen.

Seine Texte sind gespickt mit Allerweltsereignissen, Alltagserlebnissen und sie erzählen Geschichten, in denen sich jeder angesprochen oder manchmal sogar ertappt fühlt. Es ist Kritik am Kleinbürger- und Spießertum mit seinem auf den „Volksmund“ schauenden sprachjonglierendem Witz.

Hüsch PUR - ein hü(b)scher Versuch die Welt zu lieben.

es spielen Anette Fritzen, Dagmar Kaup und Tönne Drees
am Pianoforte Roland Halemba

Dauer: ca. 60 Minuten / keine Pause

#HueschPUR

Plakat

Hüsch PUR - Die Welt sieht bald wie London aus und andere Stammtischgespräche

Hanns Dieter Hüsch

Hüsch war nicht der Typ Kabarettist, der sich in erster Linie mit tagespolitischen Fragen auseinandersetzte, sondern der sich eher als „literarischer Entertainer“ und als „philosophischer Clown“ begriff. Dies stellte ihn u. a. in eine Tradition mit Heinrich Heine. In seinen Texten behandelte er mit besonderer Vorliebe alltägliche Kuriositäten, in denen Hüsch zudem moralisch-politische Dimensionen aufdeckte.

Als Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus trat er mit Nachdruck für die Anliegen der Friedensbewegung und gegen Neonazismus auf. Er sensibilisierte für non-konformistische Denkungsarten („Ich sing’ für die Ver-rückten, die seitlich Umgeknickten…“). In seiner Dankesrede zur Verleihung des Ludwig-Börne-Preises würdigte Henryk M. Broder 2007 Hüschs tolerante Sicht der Dinge. – Das Magazin Spiegel Online beschrieb 2008 in der Rubrik einestages Hüschs Qualitäten als „Der Mann, der den Jazz in Worte fasste“. (Quelle: Wikipedia)

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Foto Hanns Dieter Hüsch: United Archives GmbH / Alamy Stock Photo | Gestaltung: Hanno Endres