Räumlichkeiten
Erst 1986 ist das Kammertheater zu seiner jetzigen Größe gewachsen. Der größere Gebäudeteil, in dem sich der Bühnen- und Trainingsraum sowie ein geräumiger Innenhof befinden, wurde vormals als Glaserei genutzt.
Der kleinere Gebäudeteil - ehemals Bonbonfabrik - wurde in Eigenarbeit an den größeren angeschlossen und dient vornehmlich als Foyer, in dem Ausstellungen präsentiert werden. Hier befinden sich auch das Büro und der kleine Fundus. Marianna Thalassinou war stets darauf bedacht, in den Räumlichkeiten den herben Charme der ehemaligen Handwerksräume in ihrer Klarheit zu erhalten, um möglichst viel Projektionsfläche für die künstlerische Produktion bieten zu können.
Diese Räumlichkeiten geben Künstlern und Zuschauern die Möglichkeit eines besonderen Kunsterlebnisses; alles, was hier passiert, ist unmittelbar. Den speziellen Reiz, der daraus entsteht, schätzen Künstler und Zuschauer: Das Kammertheater „Der Kleine Bühnenboden“ präsentiert Kunst nah am Menschen. Was dem immer größer werdenden Freundeskreis des Kammertheaters „Der Kleinen Bühnenboden“ geboten und von diesem geschätzt wird, ist die Möglichkeit des Austausches und der Kommunikation. Oft schließt ein Abend mit Gästen und Künstlern, die sich bei einem Glas Wein an einem der Tische versammelt haben, um über das eben Erlebte zu sprechen. Nicht selten sind auf diese Weise neue Projektideen entstanden.












